Welcher Bindungstyp bin ich?
- Fragen
- 16
- Dauer
- etwa 5 Minuten
- Gespeichert wird
- nichts
Denk bei den Fragen an deine aktuelle Beziehung. Wenn du gerade keine hast, denk an deine letzte Beziehung oder daran, wie du dich in engen Beziehungen meistens verhältst. Wähle jeweils die Antwort, die am ehesten passt, nicht die, die am besten klingt.
- 16 Fragen, etwa 5 Minuten
- Du kannst jederzeit zurückgehen und Antworten ändern.
- Deine Antworten bleiben in deinem Browser und werden nicht gespeichert.
Was du über den Test wissen solltest
Was der Test misst
Die Bindungsforschung beschreibt Erwachsene heute mit zwei Skalen: Bindungsangst, also die Sorge, verlassen oder nicht genug geliebt zu werden, und Bindungsvermeidung, also das Unbehagen mit Nähe und Abhängigkeit. Der Test fragt nach typischen Situationen aus Beziehungen und schätzt daraus ein, wo du auf beiden Skalen ungefähr stehst. Mehr dazu im Artikel Bindungsangst und Bindungsvermeidung.
So funktioniert die Auswertung
Jede Antwort zählt zu einer oder beiden Skalen, manche mehr, manche weniger. Am Ende siehst du für jede Skala einen Wert zwischen 0 und 100 Prozent. Liegt ein Wert über 40 Prozent, gilt er als erhöht. Aus der Kombination ergibt sich eines von vier Mustern. Liegt ein Wert nahe an dieser Grenze, weist der Bericht darauf hin, denn dann passt oft auch die Beschreibung des benachbarten Musters.
Die vier möglichen Ergebnisse
- Eher sicher
Wenig Bindungsangst, wenig Vermeidung. Nähe und Freiraum fühlen sich überwiegend gut an.
- Eher ängstlich
Viel Bindungsangst, wenig Vermeidung. Nähe ist sehr wichtig, die Sorge, sie zu verlieren, auch.
- Eher vermeidend
Wenig Bindungsangst, viel Vermeidung. Unabhängigkeit ist wichtig, zu viel Nähe wird schnell eng.
- Ängstlich-vermeidend
Viel Bindungsangst und viel Vermeidung. Nähe wird gewünscht und gefürchtet zugleich.
Was das Ergebnis aussagt und was nicht
- Es ist eine Momentaufnahme: Deine Antworten hängen davon ab, an welche Beziehung du denkst und wie es dir gerade geht.
- Es ist keine Diagnose und kein Urteil über dich. Bindungsmuster sind Anpassungen an Erfahrungen, keine Charakterfehler.
- Die Fragen sind an die Forschung angelehnt, aber von Bindungstypen selbst entwickelt und nicht wissenschaftlich geprüft.
- Bindung ist veränderbar. Wie, steht im Artikel Bindungsmuster verändern.
Häufige Fragen zum Bindungstest
Wie genau ist der Bindungstest?
Der Test gibt eine Orientierung, wo du auf den zwei Dimensionen Bindungsangst und Bindungsvermeidung ungefähr stehst. Die Fragen sind an die Forschung angelehnt, wurden aber nicht wissenschaftlich geprüft. Wissenschaftliche Fragebögen wie der ECR-R sind länger und statistisch überprüft. Für eine fundierte Einschätzung ist ein Gespräch mit einer Fachperson am besten.
Kann sich mein Ergebnis ändern?
Ja. Bindungsmuster sind relativ stabil, verändern sich aber durch neue Beziehungserfahrungen, Lebensereignisse oder Therapie. Auch je nach Beziehung, an die du beim Antworten denkst, kann das Ergebnis anders ausfallen.
Was mache ich, wenn ich mich in keinem Ergebnis wiederfinde?
Das kommt vor, denn Bindung ist kein fester Typ, sondern eine Tendenz auf zwei Skalen. Schau dir deine beiden Werte an und lies auch die Beschreibung der benachbarten Muster. Die Selbstreflexion kann helfen, genauer hinzuschauen.
Ist das Ergebnis eine Diagnose?
Nein. Bindungsmuster sind keine psychischen Störungen, und ein Online-Test kann keine Diagnose stellen. Wenn dich Beziehungsmuster stark belasten, ist eine psychotherapeutische Beratung der richtige Weg.
Werden meine Antworten gespeichert?
Nein. Der Test läuft vollständig in deinem Browser. Nichts wird übertragen oder gespeichert. Wenn du das Fenster schließt, sind deine Antworten weg, außer du lädst das Ergebnis herunter.